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SUMMARY:„Übern See umi\, da schick’ i ihr an Gruaß“
DESCRIPTION:Liebe singerische Leut’ und Sing-Neugierige\,  \n„übern See ko i net umischwimma“ – aber samt den ausgesandten Tauben fliegt sein Herz dennoch ihr zu. Im Sommer erfrischen uns Gesänge rund ums Wasser: vom lauten Ruf zum „Überführn“ ans andere Ufer über das Zwiegespräch des Fischers mit dem „Fischerl im Grund“\, das er wieder freilässt\, bis zum „Fahrn auf ’n Wasser“ der Schiffleut’ und Flößer\, das mindestens so gefährlich ist „wia des Schlafa bei ’n Deandl\, wann da Baua reikimmt“. Wie anders klingt da: „Is scho still um an See“ – der klagende Ruf einer Dommel im Schilf rührt an den Schmerz verlorener Liebe: „liegt a Ringerl ba ’n Bod’n\, kann ’s net aufabringa“ … \n„Die haohi Alm wird aa schon grean“ – Sommer ist Almzeit. Für viele\, die heute da bewusst ein einfaches Leben mit einer natur- wie lebensverbundenen Arbeit suchen\, oft die schönste\, wertvollste Zeit im Jahr. Auch singerisch ist es eine der reichsten\, ‚glücklichsten‘ Jahreszeiten. Nicht von ungefähr haben das Juchizen und Jodeln hier starke Wurzeln: In einem Rufen – mehr denn ‚Singen‘ – das weit über Höhen und Almen trägt. In dem oft eine Verständigung und das Jauchzen\, ja geradezu Hinausschreien der Lebensfreude nicht zu trennen sind. Wo die Schönheit manch archaischer Klänge gerade in einer ungeschönten Rauhheit und Herbheit liegt – und einer inneren Verbundenheit derer\, die da jodeln … \n„Unter d’r Lind’n bin i g’sess’n“. Und je nach Variante „kimmt a scheens Dianei“ oder „Büabei“ her. Ein womöglich verwunschner Baum als Hort verzaubernder Begegnung zwischen Menschen – auf Zukunft\, wer weiß? Die jüngste Hitzeglut lässt uns einmal mehr spüren\, dass Bäume weit mehr sind als bloßes ‚Holz‘ oder ‚Nutzpflanzen‘. Vielmehr – für sich wie für uns – kostbarste Leben schützende\, bergende und spendende Lebe-Wesen. Die Alten verehrten in ihnen Geister\, Nymphen\, Baumgottheiten und ‚wussten‘ darin wohl mehr von der Bedeutung solch ‚heiliger Orte‘ für das Leben als wir Heutigen. Wie auf seine Weise auch der Sänger Walther von der Vogelweide in seinem Lied: „Unter der Linden …“ \nLasst uns gerade in vielfältig belasteten Zeiten im Singen und Jodeln\neinander gegenseitig und uns selber von Herzen Lebensfreude schenken! \nHerzliche Einladung!\nEuer Hermann Geyer
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SUMMARY:„Siebn Berg und siebn Tal und siebn Buam auf amal“
DESCRIPTION:Liebe singerische Leut’ und Sing-Neugierige\, \n„siebn Berg und siebn Tal und siebn Buam auf amal …“: für die leuchtende Berg-\, Wander- und Almzeit hat sich die Almerin scheint ’s allerhand vorgenommen – selbst wenn im Kleingedruckten dann nur drei „Buam“ auftauchen. Die Retourkutsche: „Jetz hab i drei Dianei\, was werd denn des werdn?“ lässt nicht lang auf sich warten. Jedenfalls liegt\, hin wie her\, derzeit überall was in der Luft … \n„Wann das Lercherl singt\, is’ die schönste Zeit!“\nIm Frühsommer durch lichten Bergwald wandern und über Almwiesen\, mit Hunderttausenden Blüten in allen Farben übersät\, dabei dem Jubel der Vögel lauschen\, nirgends sonst hab ich diese Jahreszeit je so intensiv gespürt. Doch des Sängers Blick gilt ausschließlich seinem „Dianei“: „ja weil s’ so sauber is und weil s’ schwarzaugat is“ – und da kann und will er einfach nicht mehr aus – „drum geh i ’s gar so weit her üba d’ Schneid!“ Lieder und Jodler tragen uns gemeinsam in die Höhe und Weite\, aus der sie stammen … \n„Wann der Mond so schön scheint in sein’ silbernen Glanz“ – wenn ’s Nacht wird\, geht eine ganz andere\, eigene Welt auf – „da g’spür i die Liab und die Seligkeit ganz“\, was für eine Verheißung! „Wann der Mond so schön scheint\, und die Sternderl glitzen“ – eine poetisch geradezu strahlende Verschmelzung von „blitzen“ und „glitzern“ – und dazu diese zweite Verszeile\, die nichts verrät\, doch\, wenn man genau hinhört\, alles sagt … \nLasst uns\, umso mehr in diesen wüsten Zeiten\, im Singen und Jodeln aus dem Herzen heraus einander und uns selber Lebensfreude schenken! \nHerzliche Einladung!\nEuer Hermann Geyer \n  \nMeine Veranstaltungsempfehlung ist diesmal:\nWen es zum ‚Bayerischen Meer‘ zieht (z. B. mit Bahn und Seeschifffahrt) \n„AUFGSPUIT am Chiemsee“: ein Tag voller Musik\, Gesang\, Begegnungen in CHIEMING: Strandpromenade und Biergarten vom Chiemseer Wirtshaus \nSonntag\, 14. Juni\, 11.00 bis 22.00 Uhr\nwww.aufgspuit-am-chiemsee.de \nUnd natürlich empfehl ich Euch wie immer die g’standne und feine Wirtshausküch’ vom Fraunhofer vor\, bei oder nach ’n Singa.
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SUMMARY:„O du scheani süaßi Nachtigall“
DESCRIPTION:HEUTE im vorne im Wirtshaus (im hinteren Teil)! \nLiebe singerische Leut‘\, liebe Sing-Neugierige\, \n„des Herzerl und d‘ liab Nachtigall\, de san all‘ zwoa guat Freund\, sie fangen’s beide glei‘ zum Schlag’n o\, wann koa Sunn‘ nimma scheint.“ Den Gesang dieser Stimme der Nacht\, welche Sehnsucht\, welchen Zauber sie in der Seele anrührt\, besingen ungezählte Gedichte und Lieder. „O du scheani süaßi Nachtigall“ – von welchem ‚Vogerl‘ da wohl wer träumt? – „kimm zu mir und schlag amal …“. Unwillkürlich steigen innere Bilder auf: „Nur am Bach die Nachtigall singt ihre Weise klagend und leise durch das Tal“ – oder mit Ungestüm: „Dort bei dem brülladn Wasserfall hör i d‘ süaßi Nachtigall“. \nÜberhaupt die Vögel im Frühjahr: Die Nachtigallen ebenso wie Wachteln oder Finken „schlagen“\, während – wie der Kuckuck – das Rotkröpferl „schreit“! Da geht ’s nicht nur um lieblichen Gesang\, sondern ‚laut-hals‘ durchdringenden Schall\, den man entweder nur überhören oder sich davon in Bann ziehen lassen kann – manche Frühlingsgefühle schlagen ganz schön Lärm … \n„Wie schön blüht uns der Maien\, der Sommer fährt dahin“ – und die Liebe spürt: „mein Herz ist freudenvoll!“ Leuchtend und hoch poetisch singt dieses Lied seit 500 Jahren von Sehnsucht\, Nacht und Liebe – „Das Morgenrot ist weit\, es streut schon seine Rosen …“ \nLasst uns\, gerade in diesen Zeiten\, im Singen und Jodeln einander gegenseitig und uns selber Lebensfreude schenken! \nSelber Singa! Herzliche Einladung! \n… und ansonsten empfehl ich natürlich wie immer Beppi Bachmaiers g‘standne und feine Wirtshausküch‘ vor\, bei oder nach ‘n Singa! Vielleicht haben einige Lust\, dass wir uns diesmal schon um 18.00 Uhr zum Essen treffen.
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