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„O du scheani süaßi Nachtigall“

19. Mai von 19:00 Uhr bis 21:00 Uhr

HEUTE im vorne im Wirtshaus (im hinteren Teil)!

Liebe singerische Leut‘, liebe Sing-Neugierige,

„des Herzerl und d‘ liab Nachtigall, de san all‘ zwoa guat Freund, sie fangen’s beide glei‘ zum Schlag’n o, wann koa Sunn‘ nimma scheint.“ Den Gesang dieser Stimme der Nacht, welche Sehnsucht, welchen Zauber sie in der Seele anrührt, besingen ungezählte Gedichte und Lieder. „O du scheani süaßi Nachtigall“ – von welchem ‚Vogerl‘ da wohl wer träumt? – „kimm zu mir und schlag amal …“. Unwillkürlich steigen innere Bilder auf: „Nur am Bach die Nachtigall singt ihre Weise klagend und leise durch das Tal“ – oder mit Ungestüm: „Dort bei dem brülladn Wasserfall hör i d‘ süaßi Nachtigall“.

Überhaupt die Vögel im Frühjahr: Die Nachtigallen ebenso wie Wachteln oder Finken „schlagen“, während – wie der Kuckuck – das Rotkröpferl „schreit“! Da geht ’s nicht nur um lieblichen Gesang, sondern ‚laut-hals‘ durchdringenden Schall, den man entweder nur überhören oder sich davon in Bann ziehen lassen kann – manche Frühlingsgefühle schlagen ganz schön Lärm …

„Wie schön blüht uns der Maien, der Sommer fährt dahin“ – und die Liebe spürt: „mein Herz ist freudenvoll!“ Leuchtend und hoch poetisch singt dieses Lied seit 500 Jahren von Sehnsucht, Nacht und Liebe – „Das Morgenrot ist weit, es streut schon seine Rosen …“

Lasst uns, gerade in diesen Zeiten, im Singen und Jodeln einander gegenseitig und uns selber Lebensfreude schenken!

Selber Singa! Herzliche Einladung!

… und ansonsten empfehl ich natürlich wie immer Beppi Bachmaiers g‘standne und feine Wirtshausküch‘ vor, bei oder nach ‘n Singa! Vielleicht haben einige Lust, dass wir uns diesmal schon um 18.00 Uhr zum Essen treffen.

Details

  • Datum: 19. Mai
  • Zeit:
    19:00 Uhr bis 21:00 Uhr